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Review Meetup #5 Hamburg Recruiting & Employer Branding: „Recruiter können selbstbewusst sein“

Mehr Networking. Mehr Social Media. Mehr Technik.

Review Meetup #5 Hamburg Recruiting & Employer Branding: „Recruiter können selbstbewusst sein“

Der Beruf des Recruiters verändert sich fortlaufend. Durch den Fachkräftemangel und neue Stellen-Vermittlungsdienste wie Google for Jobs müssen Personalentscheider stets neue Wege gehen. Information und Austausch kann ein Meetup bieten.

Am 21. Mai fand das Meetup #5 Hamburg Recruiting & Employer Branding in den neuen Räumlichkeiten von d.vinci statt. Rund 40 Teilnehmende waren der Einladung des Veranstalters Talentrix Recruiting & Consulting und HRnetworx gefolgt. Die Personalentscheider und HR-Experten kamen aus unterschiedlichen Branchen – vom Start-up, über Kabelnetzbetreiber, IT-Unternehmen bis hin zum Zeitungsverlag.

Annemarie Zoppelt, Inhaberin Talentrix Recruiting & Consulting, moderierte das hochkarätige Netzwerktreffen, das die Rolle einer starken Arbeitgebermarke bei der Suche nach qualifizierten Bewerbern in den Fokus rückte. „In Zeiten des Fachkräftemangels können sich Fach- und Führungskräfte oftmals aussuchen, für wen und zu welchen Konditionen sie arbeiten“, so Zoppelt. „Neben der Suche nach den besten Bewerbern für eine offene Stelle im Unternehmen erfüllt eine starke Arbeitgebermarke eine weitere Aufgabe: das Binden hochqualifizierter Mitarbeiter an die Firma.“

 

Onboarding – neue Mitarbeiter willkommen heißen

Gastgeber d.vinci unterstützt Unternehmen seit Jahren im Employer Branding. Weitere Schwerpunkte sind Bewerbermanagement, das Erstellen von Karriere-Websites, Stellenanzeigen, Zielgruppen-Kampagnen, Personalberatung und Outsourcing von Recruiting-Aufgaben. Neu im Portfolio des Recruiting-Experten ist eine Onboarding-Software. Warum die digitale Unterstützung bei der Eingliederung und Bindung neuer Mitarbeiter immer mehr gefragt ist, erklärte Annabel Senhold, Consultant bei d.vinci, in ihrem Impulsvortrag. Bei einer kurzen Umfrage zeigte sich, dass einige Unternehmen, für die die Teilnehmenden arbeiten, bislang kaum in Onboarding investieren, obwohl hohe Absprungraten zeit- und kostenintensiv sind, während andere die Wichtigkeit erkannt haben, aber in erster Linie noch Excel-Tabellen nutzen. „Die Gefahr dabei ist, dass diese nicht aktualisiert werden und dadurch Verständnis- und Verständigungsprobleme entstehen“, so Annabel Senhold. Eine Onboarding-Software kann dabei unterstützen, Aufgaben nachzuhalten, Prozesse einheitlich zu gestalten, eine Nachverfolgung zu ermöglichen und zugleich den Aufwand im Rahmen zu halten.

Tipp der Expertin: Das Onboarding beginnt mit dem sogenannten Preboarding bereits vor dem ersten Arbeitstag, sollte allerdings nicht mit dem Ende der Probezeit aufhören. „Wir bei d.vinci sind der Ansicht, dass die Betreuung auch nach der Probezeit wichtig ist und sowohl Feedbackgespräche als auch nette Gesten die Motivation aufrechterhalten können“, sagte Annabel Senhold.

 

Erfolgreiche Auszubildenden-Kampagne – von Azubis für Azubis

Das Onboarding setzt allerdings voraus, dass Mitarbeiter eingestellt werden können. Im zweiten Impulsvortrag gab Rafael Cieplik, Human Resources Consultant bei d.vinci, Einblick in den hart umkämpften Azubimarkt. Für den weltweit führenden Hörgeräteakustiker Amplifon haben er und sein Team erstmals eine Kampagne erstellt, die von den Amplifon-Azubis mitentwickelt wurde. Plakate, Anzeigen, eine Landingpage und Online-Werbung zieren nebst Claim „Gehör dazu!“ echte Amplifon-Auszubildende.

 

Personal Branding für Recruiter/Sourcer

Curley Fiedler, HR Managerin bei ORBIT Venture GmbH, widmete sich in ihrem Impulsvortrag der eigenen Rolle als Recruiter. Sie sieht das Personal Branding als Ergänzung zum Employer Branding und nutzt sämtliche Social-Media-Kanäle, um für Bewerber greifbar zu sein. Ihre Forderung an die Kollegen: „Recruiter können ruhig selbstbewusst sein!“ Hintergrund ist, dass der Recruiting-Bereich oftmals nicht den finanziellen Unterbau fürs Bewerbermanagement und Sourcing erhält, wie er auf einem Arbeitnehmermarkt erforderlich wäre.

Das zeigte auch die rege Diskussion im Anschluss der Vorträge. „Wir bedanken uns bei allen Gästen für die Teilnahme und die spannenden Gespräche!“, fasst Lara Jagdmann, Marketing Managerin bei d.vinci, den Abend noch einmal zusammen.

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